SiKo-Protest, mal anders

Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz (SiKo) weilt ein gedungener Verbrecher, der iranische Außenminister Jawad Zarif, in der Landeshauptstadt. Zarif ist Teil der neuen Charme-Offensive des Regimes, die den Westen, der sich nur allzugern blenden lässt, nach Strich und Faden verarscht. Zarif hat in den USA studiert, erkennt an, dass es den Holocaust gab („Wir verurteilen das Töten von unschuldigen Menschen, ob in Nazi-Deutschland oder in Palästina.“) und kann nett lächeln – und doch ist er Funktionär eines Regimes, das die gesamte Region mit Terror überzieht, die Bevölkerung blutig unterdrückt und Israel immer wieder mit Vernichtung droht. Die antiimperialistische Linke hat daran sicherlich nichts auszusetzen, denn mit Terrorregimes versteht man sich traditionell prächtig. Vernünftige SiKo-Proteste, die sich allen voran gegen die (bald atomar abgestützte) Vernichtungspolitik Irans gegenüber dem jüdischen Staat richteten, sind bislang jedenfalls nicht zu vernehmen gewesen.

Um so erfreulicher ist es, dass am Donnerstag, den 30. Januar 2014 um 20 Uhr ein Vortrag zum Thema Alles neu mit Rohani? – Das iranische Regime, die Bedrohung Israels und der Atomdeal von Genf im DGB-Haus (Schwanthalerstr. 64, Ludwig-Koch-Saal T.0.02) stattfindet. Referent ist Stephan Grigat, Aktivist der Kampagne Stop the Bomb und Mitglied der ideologiekritischen Vereinigung Café Critique.

Wir sehen uns am Donnerstag!

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