Das Elend der Münchner Linken

Die Münchner Linke, die sowieso nichts anderes tut als sich in ihrem stinkenden Nest namens „Kafe Marat“ gegenseitig „antisexistische Theorie“ um die Ohren zu hauen und sich auf Konzerten von niederbayerischen Gymnasiastenbands in ihrer selbstverächtlichen Lebens- und Ästhetikfeindlichkeit zu suhlen, hat endlich wieder eine Beschäftigung gefunden: Angeheizt vom ehemaligen „ideellen linksradikalen Gesamtmünchner“ Bikepunk, der mittlerweile als verzottelter Hippie mit massiven Sprach- und Denkschwierigkeiten, aber einer umso größeren Klappe durch Berlin tigert, setzt sich nun die Szenezeitschrift Luzi-M mit dessen Forderung auseinander, die Gruppe Kir Royal und alle der Sympathie mit ihr Verdächtigen aus der Linken zu verbannen. Zielsicher werden die schwachsinnigsten Denunziationen des Fahrradideologen herausgegriffen und so getan, als könne man ohne rot zu werden über deren Wahrheitsgehalt diskutieren. Das einzige, was für diese Gesinnungsbruderschaft zählt, ist das ganz und gar unreflektierte, weil allein bauchgefühlige Bekenntnis zum linken Haufen, um dessen Anerkennung durch joviales Schulterklopfen und munteres Zuprosten an der klebrigen Theke man buhlt.

Liebe linke Szene, jetzt mal im Vertrauen gesagt: Ihr tut uns großes Unrecht, wenn ihr euch über unseren Verbleib in der Linken die Köpfe zerbrecht! Uns ist es zutiefst unangenehm, durch diese Diskussion überhaupt mit euch in Verbindung gebracht zu werden. Nirgends und niemals haben wir uns der Linken zugerechnet – die gute Nachricht für euch: Ihr braucht uns daher auch gar nicht erst aus ihr ausstoßen.

Und was euren beknackten, ja geradezu pathologischen Rassismusvorwurf angeht: Nur weil ihr mit eurer grenzenlosen Fantasie und endemischen Begriffsstutzigkeit beachtliche Ausdauer wie Besserungsresistenz an den Tag legt, heißt das nicht, dass ihr ungescholten Dinge in Texte hineinlegen dürft, die dort schlichtweg nicht stehen.

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